Text und Idee: Inge Erika Ahorn 1975
illustriert von Christian Jakubowski 1981
30 Jahre später ist PIP zum Mensch geworden
PIP wohnt,
daß müßt ihr wissen,
auf einem Stern weit weg.
Auf dem´s nicht warm, nicht kalt,
wo´s nicht regnet und nicht schneit.
Dort gibt es keine Wolken
keinen blauen Himmel
oder Sonnenschein.
Keine Meere, Fluesse, Waelder,
keine Wiesen mit Blumen.
Der Himmel ist bei ihm ganz dunkel, so wie bei uns die Nacht. Alles ist kuehl, grau und blass. Es gibt keine Sonne die Farben macht. Die Sonne ist sehr weit von PIP-chen´s Stern entfernt. Drum will er auch verreisen, bis sie ihm wärmer scheint.
Immer in Richtung Sonne lenkt die Rakete nun PIP.
"Dann muß es wärmer werden denkt er, schaut und sieht einen Stern schon näher kommen. Er scheint ihm gut und recht. "Vielleicht ist es dort wärmer, ein Stern, wie ich ihn haben möcht." Nein dort ist nur Nebel, dichter grauer Nebel, der keine Sonnenstrahlen durchläßt.
PIP fliegt daher weiter von seinem Sterne fort. immer der Sonne entgegen und langsam wird´s waermer an Bord. Einen großen, riesengroßen Stern er kommen sieht. Alle andren Sterne herum erscheinen ihm zu kuehl. "Vielleicht ist es dort waermer, ein Stern wie ich ihn möcht."
Nein, dort ist nur Regen,kalter, nasser Regen, der keine Sonne zu ihm laeßt.
PIP fliegt wieder weiter von seinem Sterne fort. Immer der Sonne entgegen, und langsam wirds wärmer an Bord. "Der Stern der der Sonne am naechsten ist mueßte doch recht sein für mich !"
Im Raumschiff wird´s warm, wärmer - immer heißer, bis PIP ruft: "Nein dort verbrenne ich!"