BÜHNENBILDNER   MALER   OBJEKTKÜNSTLER

auf den Lichtspuren der Endlichkeit

2015/16 arbeitete ich an einer Serie, großformatiger realistischer Bilder,

fast ausschließlich nach eigenem Fotomaterial.

seither widme ich mich wieder, wie schon 30 Jahre zuvor, hauptsächlich der informellen Endlichkeit.

ohne Realismus keine Abstraktion

love is all you paint

Lichtgeschwindigkeit kann man auch als Zeiteinheit betrachten. Wenn in jede Richtung von einem x-beliebigen Standort eine x-beliebige Entfernung = Alter erkennbar ist, kann ich davon ausgehen, das die Gesamtentfernung = Strecke = Alter, ein vielfaches davon sein muß. Alles was wir sehen können hat genau jene Entfernung, zu dem Zeitpunkt, als Licht braucht unser Auge zu erreichen. Sonst wäre es längst an uns vorbei und es herrschte Dunkelheit. Oder anders gesagt, wenn man 13 Milliarden Lichtjahre mit extremster Brennweite hinaus- oder zurückschaut, war der damalige Zustand vor 13 Milliarden Jahren eben genau der, den man jetzt sehen kann, weil er damals eben genau so ausgesehen hat. Und wahrscheinlich gar nicht mehr existiert. Urknall ? Es ist nicht in Einklang, das alle Materie von einem Punkt aus seinen Ausgang genommen hat. Man kann in jede Himmelsrichtung weg- oder zurücksehen. Ergibt mind. 26 Milliarden Lichtjahre - Zeit - Expansion – Reaktion -aus

der Film zum Katalog 2014   

 

versteht sich als Kunstprojekt zum Thema " was kostet die Welt " - 29:38

Der Katalog umfasst Arbeiten von 1985 - 2014 und ist eine relative Gesamtschau der Bildwerke von Ch. Jakubowski . Der Film, wie auch der Katalog behandelt und gibt u.a. die persönliche Ansicht des Künstlers Ch. Jakubowski über religiöse, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Entwicklungen, sowie eine neue persönliche Ansicht über Entstehung, Zustand und Alter des Universums wieder. Gesellschaftliche, religiöse sowie wirtschaftliche Ansichten aus dem Katalog sind Betrachtungen des Künstlers.

                                                „Im Werk der Kunst hat sich

die Wahrheit des Seienden ins Werk gesetzt.“

 

Dieser Satz Martin Heideggers könnte als Leitmotiv

für die Bilder des Malers Christian Jakubowski stehen.

Ehrlichkeit beim Aufzeigender nur vermeintlich

„kleinen Dinge“ des Lebens, der alltäglichen Erfahrungen,

die vom Betrachter wiedererkannt und aufs Neue überdacht werden sollen.

Gegenständliches Malen mit abstrakten Mitteln auf eine Weise, die sich von dem was Andere liefern, wohltuend abhebt - der Österreicher Christian Jakubowski hat seinen Stil nicht gesucht und dennoch gefunden. Ein emotionsgetragener Perfektionist, für den Fantasie und Imagination vertrautes Selbstverständnis sind.

 

 

 

paint a perfect picture